Freitag, 24. Februar 2017

Conversazione a... - Folge 9: Online con "Il Piacere di Scrivere", Teil II





Il piacere di scrivere: dalla passione per la scrittura al mondo

di Annarita Faggioni

C'era una volta un piccolo blog e quella volta era il 2011. Il piccolo blog non voleva essere grande, ma solo dare una mano. Vedeva tanti blog grandi quanto giganti, ma ognuno aveva il suo argomento preferito.

C'era chi proponeva solo concorsi, chi solo i nomi delle case editrici, chi come scrivere. Ognuno andava per conto suo. Il piccolo blog, invece, voleva parlare di tutte queste cose insieme e voleva parlare solo a chi scriveva. Solo per aiutare, non per altro. 

Il piccolo blog sapeva che era molto difficile per uno scrittore pubblicare un libro. La sua mamma ci aveva provato fin da piccola, senza mai riuscirci. Ora che aveva 20 anni e che stava studiando all'università, stava imparando a scrivere in un modo nuovo e, forse, scrivere così poteva diventare il suo futuro.

Così comincia la storia de “Il Piacere di Scrivere”, che il 1° Marzo compirà sei anni. Il piccolo blog ne ha fatta di strada e anche la sua mamma. Ora è un Web Journal che non parla più solo agli autori italiani che vogliono pubblicare un libro o partecipare ai concorsi. 

Chi legge “Il Piacere di Scrivere” può essere anche un copywriter, un SEO, un editore o un'agenzia letteraria. Un piacere che è diventata una casa per chiunque, in maniera diretta o indiretta, usa la penna per lavorare e ama leggere.

Il sito ha diverse sezioni e rubriche di approfondimento. Le interviste sono alla sezione “Libri in Cultura” e, ogni tanto, riusciamo anche a fare dei video. Poi ci sono i concorsi, rigorosamente senza quota per l'autore, la sezione per chi ha un blog o fa copywriting per lavoro, le guide per imparare a scrivere e a presentare un libro all'editore e, soprattutto, la sezione “International”.

Questa è la sezione che si è evoluta di più nell'ultimo anno e che ci permette di essere qui, oggi, su ItalienReport. All'inizio, “International” era solo uno sguardo a quello che succedeva fuori dalla finestra Italia.

Poi, la nostra amica Sara Svolacchia ha chiesto di poter scrivere un articolo dalla Francia: un grande successo che è diventato anche il ponte che ci permette oggi di parlare insieme. “Il Piacere di Scrivere” aveva già intervistato realtà all'estero, ma solo ogni tanto.

Oggi, invece, sogniamo anche di aiutare gli autori esordienti e non di qualsiasi nazionalità. La letteratura è un'arte che travalica le lingue e i confini. Noi crediamo nella sua forza e vogliamo mettere a disposizione quella che è stata questa nostra esperienza a chiunque tenda l'orecchio e tenga in mano una penna, anche oltre le Alpi.

Grazie di cuore a Friederike e agli amici di ItalienReport dalla Germania :). Vi aspettiamo.



Il Piacere di Scrivere
https://ilpiacerediscrivere.it/








Die Freude zu schreiben: von der Leidenschaft für das Schreiben auf der ganzen Welt (von Annarita Faggioni, Übersetzung Friederike Römhild)




Es war einmal ein kleiner Blog und das war 2011. Der kleine Blog wollte nicht größer werden als er war, sondern anderen nur zur Hand gehen. Er sah viele gigantische große Blogs, aber jeder hatte sein bevorzugtes Thema und Spezialgebiet.

Es gab Vorschläge für Wettbewerbe, es waren die Namen von Verlagen zu lesen und wer wie schreibt. Jeder blieb dabei für sich. Der kleine Blog hingegen wollte über alle diese Sachen zusammen sprechen und wollte nur die ansprechen, die selbst auch schreiben. Und zwar um ihnen zu helfen, nichts weiter. 

Der kleine Blog wusste, dass es sehr schwierig für einen Autor ist, ein Buch zu veröffentlichten. Seine Mutter hatte es von klein auf versucht, ohne es jemals zu schaffen. Nun als sie zwanzig Jahren alt war und an der Universität studierte, lernte sie in einer neuen Weise zu schreiben und vielleicht konnte das Schreiben so ihre Zukunft werden.

So begann die Geschichte von Il Piacere di Scrivere, die am 1. März sechs Jahre vollendet. Der kleine Blog hat nun Erfolg und auch seine Mama. Heute ist er ein Web-Journal, das nicht mehr nur zu den italienischen Autoren spricht, die ein Buch veröffentlichen wollen oder bei Wettbewerben teilnehmen möchten.

Wer Il Piacere di Scrivere liest, kann auch ein Copywriter, ein SEO, ein Verleger oder eine Literaturagentur sein. Eine Freude, die für jeden ein Zuhause wird, direkt oder indirekt, der den Stift für seine Arbeit braucht und das Lesen liebt.

Die Seite hat verschiedene Sektionen und Rubriken zur Vertiefung. Die Interviews sind in der Sektion „Libri in Cultura“ und gelegentlich schaffen wir es auch Videos zu drehen. Dann gibt es Wettbewerbe, eine Sektion für den, der einen Blog hat oder als Texter arbeitet, Hilfestellungen für die, die das Schreiben lernen und Bücher einem Verlag präsentieren möchten und vor allem die Sektion „International“.

Letztere ist die Sektion, die sich in den letzten Jahren am meisten entwickelt hat und die uns erlaubt, hier zu sein, heute, bei Italienreport. Zu Beginn, war „International“ nur ein Blick auf das, was draußen passiert im italienischen Fenster. Dann hat unsere Freundin Sara Svolacchia gefragt, ob sie einen Artikel in Frankreich schreiben darf: ein großer Erfolg, der auch die Brücke geworden ist, die uns heute erlaubt, zusammen zu sprechen. Il Piacere di Scrivere hat schon die Realität im Ausland befragt und Menschen interviewt. Noch nicht oft, aber gelegentlich.

Heute träumen wir auch davon, den debütierenden, neu einsteigenden Autoren zu helfen und nicht nur denen einer bestimmten Nationalität: Italien. Die Literatur ist eine Kunst, die die Sprachen und die Grenzen überwindet. Wir glauben an ihre Kraft und wollen unsere Erfahrungen all jenen verfügbar machen, die die Ohren spitzen und in der Hand einen Stift halten, auch jenseits der Alpen.

Von Herzen danken wir Friederike und den Freunden von Italienreport aus Deutschland :). Wir warten auf euch!


 
Il Piacere di Scrivere
https://ilpiacerediscrivere.it/

 

Sonntag, 19. Februar 2017

“Conversazione a…” – Folge 8: Online con "Il Piacere di Scrivere", Teil I

Italienreport: ein deutsch-italienisches Magazin oder „Liebe kann man nicht erklären“

von Friederike Römhild

 
Von den Bäumen hört man es manchmal schon wieder zwitschern, die Sehnsucht nach dem Frühling wird langsam wieder wach. Ein erstes Frühlingserwachen hat Italienreport bei Twitter erlebt, als die Gründerin und Redakteurin Annarita Faggioni von Il Piacere di Scrivere mit Italienreport in Kontakt getreten ist, um das Magazin auf ihren Seiten zu präsentieren. Und nun können wir es zwitschern: Es ist so weit. Unter diesem Link ist Italienreport mit einer eigenen italienischen Präsentation online gegangen. Folgt ihr dem Link, gelangt ihr zur italienischen Originalversion. Original? Das ist Italienreport auch auf Deutsch. Wer also der italienischen Sprache nicht mächtig ist, der darf trotzdem mit zwitschern. Gleich im Anschluss findet ihr die deutsche Version des Artikels! 

Viel Spaß und allen ein fröhliches Frühlingserwachen wünscht Italienreport!

***

Italienreport: magazine tedesco-italiano o "l'amore non si spiega"

Dagli alberi si sente a volte di nuovo cinguettare gli uccelli e la nostalgia di primavera sveglia lentamente. Italienreport ha vissuto un primo risveglio della primavera da Twitter quando la fondatrice e redattrice Annarita Faggioni di Il Piacere di Scrivere ha contattato Italienreport per presentare il magazzino al suo sito. E adesso possiamo cinguettarlo: È giunta l'ora! Su questo LINK Italienreport è andato online con una propria presentazione italiano. Seguete il link, giungete alla versione italiana originale. Originale? Questo è Italienreport anche in tedesco. Chi non è possente della lingua italiana, comunque potrebbe cinguettare con noi. In seguito trovate l'articolo nella versione tedesca!

Buon divertimento e tutto un allegro risveglio della primavera auguratevi Italienreport! 


“Italienreport”: ein deutsch-italienisches Magazin oder 
„Liebe kann man nicht erklären“

„Liebe kann man nicht erklären…“ ist der Titel eines Liedes von Sergio Cammariere, den ich – eure Redakteurin von Italienreport – kennenlernte als ich ein Jahr in Italien lebte, um die Literatur und den Film des italienischen Neorealismus zu studieren und zu erforschen. Und ich kann meine Liebe zu Italien, die wie mir scheint, schon immer existiert, nicht erklären. Die Liebe zu Italien ist mit jeder Reise nach Italien, die ich in meinem Leben unternommen habe, gewachsen und sie endet nie, so wie es auch die Hauptfiguren im gleichnamigen Film von Roberto Rossellini lernen. Und diese Liebe ist nicht nur für mich eine alte Liebe, sondern auch für die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien im Allgemeinen, die bereits im Fränkischen Reich begonnen haben und die sich seit dem Mittelalter bis heute entfalten. Diese unendliche Sehnsucht ist der persönliche, aber auch historische Motor für das Online-Magazin, das sich Italienreport nennt und das die Germanistin und Künstlerin Friederike Römhild im Herbst 2014 gegründet hat. Für Italienreport ist es möglich, diese lange Chronik einer Liebe zu dokumentieren, weil das Medium Blog eine fließende, offene und flexible Form für alle historischen, kulturellen und literarischen Ereignisse anbietet.

Es gibt verschiedene Rubriken, in denen Artikel, Rezensionen, Gedichte, Erzählungen, Filme, Bilder, Zeitschriften, Ereignisse präsentiert werden, die das italienische Leben behandeln – dasjenige in Italien und jenes in Deutschland. Die Struktur und die Namen der Rubriken sind durch die italienische Kultur selbst inspiriert: Das Lessico famigliare (Familienlexikon) berichtet zum Beispiel von den Neuerscheinungen und der Titel erinnert zugleich an das gleichnamige Hauptwerk (1963) von Natalia Ginzburg. Die Rubrik erinnert daran, dass Italien und Deutschland eine familiäre Freundschaft verbindet, die Italienreport kultivieren und dokumentieren möchte wie es bereits Alfred Andersch in Deutschland gemacht hat und durch den die Rubrik Ein Buch und eine Meinung – Titel einer Radiosendung der fünfziger Jahre –, inspiriert ist, um Buchrezensionen zu präsentieren. In der Rubrik „Cronaca di un amore“ findet man eine Sammlung der Geschichte der deutsch-italienischen Freundschaft wie sie durch die Politik, Wirtschaft, Kultur und das Alltagsleben konstituiert wurde. Der Titel Cronaca di un amore ist auch der Titel eines Films des Regisseurs Michelangelo Antonioni (1950). Auf dieselbe Weise erinnert auch die Rubrik „Conversazione a…“ an den Roman Conversazione in Sicilia (1941, Gespräch in Sizilien) des großen Autors Elio Vittorini und versammelt thematische Beiträge und Interviews. Diese Rubrik hat die Fähigkeit die medialen Wege diese Freundschaft zu reflektieren, zum Beispiel die Arbeit, die das Verlagshaus Klaus Wagenbach in Berlin seit 1964 betreibt. Die Zeitschriften wie z.B. „Zibaldone“ von Thomas Bremer und Titus Heydenreich , die seit 1986 erscheint, reflektieren die bilateralen Beziehungen ebenso. Wichtig sind z.B. auch die Beiträge von Franca Magnani, die Redakteurin für verschiedene deutsche Zeitungen in den fünfziger Jahren war und in den sechziger Jahren Korrespondentin für den deutschen Sender ARD. Italienreport stellt so die Frage, warum wie die Dinge von Italien wissen, die wir wissen. Ans Licht kommt so zum Beispiel, dass man in Deutschland sehr viele italienische Krimis liest, aber noch nicht sehr viel die italienische Lyrik, die neben Bildern in der Rubrik „giornale poetico“ präsentiert wird. Die Idee ist, auch diese medialen Strukturen der deutsch-italienischen Freundschaft zu reflektieren und die auch noch eher unbekannten Bereiche der italienischen Kultur sichtbar zu machen.

Also, Italienreport ist ein deutsches Magazin, dass sich mit den Beziehungen zwischen der italienischen und deutschen Literatur und Kultur beschäftigt und zwar im multimedialen, dokumentarischen und reflexiven Sinne. Die Vision von Italienreport ist ein öffentliches Archiv und ein literarisches und künstlerisches virtuelles Museum zu werden. Das Ziel wird sein, den Diskurs zwischen Italien und Deutschland mehr und mehr zu öffnen und die produktiven Prozesse zwischen den Ländern auch auf der verlegerischen Ebene weiterzuentwickeln. Das heißt, das Magazin versucht auch die Produkte und Zeugnisse der italienischen Kultur bekannt zu machen, die noch nicht Eingang in die Verlagshäuser und die Kunstausstellungen in Deutschland gefunden haben. Das Magazin ist so auch ein Laboratorium für neue Künstler, Debütanten und Autodidakten im digitalen und analogen Bereich. Sie können so schon heute in die kulturelle Tradition zwischen Italien und Deutschland eintreten. Italienreport möchte eine moderne Agentur für die verschiedenen Farben der Liebe sein, die sich nicht erklären lässt, weil sie einfach ist.

Italienreport ist gemacht für alle, die diese Liebe für Italien teilen möchten, aber ebenso die Realität beider Länder. Für alle, denen die deutsch-italienische Freundschaft viel bedeutet und die diese Beziehung vorantreiben möchten. Gemacht für alle deutschen und italienischen Künstler, Autoren, Intellektuelle, die ihre Werke und ihre Gedanken in Italien oder in Deutschland präsentieren möchten. Für alle, die ein Netzwerk von Kontakten suchen und eine Plattform, um die Stereotypen, die Metaphern, die Traditionen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Länder zu kommunizieren. Italienreport möchte eine freie Brücke sein, die alle Interessierten überqueren können.

Italienreport – Magazin für deutsch-italienische Literatur- und Kulturbeziehungen
Italienreport – Magazine per le relazioni letterarie e culturali tra l’Italia e la Germania





Sonntag, 5. Februar 2017

giornale poetico - quadri

Serenissima
Venedig zu Besuch im Wallraf-Richartz-Museum in Köln


Giovanni Antonio Canal (genannt Canaletto), Canal Grande in Venedig, Blick nach Norden, aus der Nähe der Rialto Brücke, 1741/43, Öl auf Leinwand, Wallraff-Richartz-Museum & Foundation Corboud, Köln (Foto: © Rheinisches Bildarchiv, Köln)

 
Bernardo Bellotto, Canal Grande in Venedig, Blick von der Rialto-Brücke nach Südwesten, um 1738/42, Öl auf Leinwand, Stiftung Sammlung E. G. Bührle, Zürich (Foto: SIK-ISEA, J.P.Kuhn)




(la traduzione italiana è più giù!)


"Serenissima" war Beiname der Republik Venedig, verkürzt aus dem offiziellen Staatstitel La Serenissima Repubblica di San Marco (Die allerdruchlauchteste Republik des Heiligen Markus). Die beiden Bilder sind noch bis zum 12. Februar 2017 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln zu sehen. Die aktuelle Sonderausstellung "Von Dürer bis Van Gogh" präsentiert die Kunstsammlung Walraffs im Vergleich zur Sammlung Bührle, eine der wichtigsten und größten Kunstsammlungen europäischer Malerei, die vom Industriellen Emil Bührle Mitte der 1920er Jahre begonnen wurde. Aufgrund des Zweiten Weltkrieges wechselte der Sitz der Sammlung von Pforzheim nach Zürich, wo sie heute im Besitz der durch die Nachkommen geführten Stiftung E. G. Bührle ist. Die Kölner Ausstellung führt diese beiden Sammlungen nun vergleichend zueinander und deckt dabei nicht nur Parallelen der Sammlungsgeschichte (wie in diesem Beispiel) auf, sondern auch Parallelen in der Produktionsgeschichte der Künstler selbst, insofern künstlerische Positionen des 19. und 20. Jahrhunderts zugleich als Auseinandersetzungen mit der älteren ästhetischen Tradition ansichtig werden.  

Die beiden Darstellungen von der berühmten Rialto-Brücke in Venedig stehen noch in der Atmosphäre des Venedigs, das bis Ende des 18. Jahrhunderts eine weitreichende See- und Wirtschaftsmacht war, die der Adelsrepublik viel Reichtum bescherte.

Neben den Veduten Venedigs fertigte Bernardo Bellotto, ebenso wie sein Onkel Canaletto (= Familie da Canal), auch zahlreiche Veduten anderer Städte, v.a. Wien, Warschau und Dresden an. Der Realismus der Darstellung war Produkt des Herstellungsprozesses: mithilfe der "camera obscura" stellte Canaletto viele kleinere Zeichnungen her, die schließlich durch Vergrößerungen zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt wurden. Während sein Onkel die Stadtansichten gewissermaßen aufräumte, um Idealbilder der Städte darzustellen, bezog Bellotto auch alltägliche Aspekte des Lebens in seine Bilder mit ein. Die kleineren Veduten ersetzten gewissermaßen die Postkarte, die es als Medium damals noch nicht gab.




Bernardo Bellotto, Dresden vom rechten Ufer unterhalb der Augustbrücke,1748, Öl auf Leinwand, Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden



Von Antonio Canal stammt auch das Gemälde Dresdens, das den so genannten "Canaletto-Blick" auf Dresden zeigt. Eine Spur also, die die deutsch-italienische Freundschaft als Wahrnehmungsgeschichte belegt und begründet.


Abbildungen:
Abb. 1 und 2: http://www.koeln.de/bilder/kategorie/diverses/galerie/duerer-bis-van-gogh/
Abb. 3: http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/show?id=135387#longDescription




 
Serenissma
Venezia in visita da Wallraf-Richartz-Museo a Colonia



Giovanni Antonio Canal (genannt Canaletto), Canal Grande in Venedig, Blick nach Norden, aus der Nähe der Rialto Brücke, 1741/43, Öl auf Leinwand, Wallraff-Richartz-Museum & Foundation Corboud, Köln (Foto: © Rheinisches Bildarchiv, Köln)





Bernardo Bellotto, Canal Grande in Venedig, Blick von der Rialto-Brücke nach Südwesten, um 1738/42, Öl auf Leinwand, Stiftung Sammlung E. G. Bührle, Zürich (Foto: SIK-ISEA, J.P.Kuhn)



















„Serenissima“ è il soprannome della Repubblica Venezia, abbreviato dal titolo officiale dello Stato “La Serenissima Repubblica di San Marco). Si può vedere i due quadri ancora fino il 12. febbraio 2017 in Wallraf-Richtartz-Museum a Colonia. L’esposizione attuale „Von Dürer bis Van Gogh“ presenta la collezione d’arte di Walraff in paragone colla collezione di opere d’arte di Bührle, uno delle collezione di opere d’arte più importante e grande della pittura europea, che ha cominciato l’industriale Emil Bührle in mezzo agli anni venti del Novecento. In causa della seconda guerra mondiale il posto della collezione è cambiato da Pforzheim a Zurigo, dov’è oggi nel possesso della fondazione E. G. Bührle che hanno fondato i discendenti. L’esposizione di Colonia far incontrare in modo comparativo queste due collezioni di opere d’arte e fa vedere non solo i paralleli della storia delle collezioni (come in questo esempio), ma anche i paralleli della storia di produzione dei artisti. In questo senso si può osservare nell’esposizione anche i posizioni artistici del Otto- e Novecento in confronto colle traduzioni estetici più vecchi.

Le due rappresentazioni del famoso ponte di Rialto a Venezia fanno vedere ancora l’atmosfera di questa Venezia che fino il fine del Settecento era un’ ampia potenza navale ed economica che riserva tanta dovizia alla Repubblica gentilizia.

Accanto delle vedute di Venezia Bernardo Bellotto fabbrica come il suo zio Canaletto (= famiglia da Canal) numerose vedute di altre città, soprattutto Vienna, Varsavia e Dresda. Il realismo della rappresentazione era il prodotto del processo di fabbricazione: tramite la “camera obscura” Canaletto faceva alcuni piccoli disegni che erano connessi di un quadro complessivo attraverso i suoi ampliamenti. Durante il zio per dire così ha messo in ordine le vedute di città per creare i visti ideali delle città, Bellotto ha fatto vedere anche la vita quotidiana nei suoi quadri. Le più piccole vedute hanno sostituito le cartoline postale che non erano ancora inventate come un medio.



Bernardo Bellotto, Dresden vom rechten Ufer unterhalb der Augustbrücke,1748, Öl auf Leinwand, Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden

 
Anche il quadro di Dresda discende da Antonio Canal. Lo fa vedere il cosìdetto "sguardo di Canaletto" su Dresda. Allora una treccia che spiega e dimostra l'amicizia tedesca-italiana anche come una storia della percezione.


Abbildungen:
Abb. 1 und 2: http://www.koeln.de/bilder/kategorie/diverses/galerie/duerer-bis-van-gogh/
Abb. 3: http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/show?id=135387#longDescription